Wie sehen Sie Ihre Arbeit? In erster Linie, um Geld zu verdienen? Als gesellschaftliche Verpflichtung, Ihren Beitrag zu leisten? Als lästige Pflicht oder als „Sinn“ Ihres Lebens? Der Bezug zum Job unterscheidet sich von Mensch zu Mensch maßgeblich, doch für immer mehr von uns, soll der Job nicht nur Geld sondern auch Erfüllung bringen. 

 

Am Tag der Arbeit, der „Arbeit“ einmal anders begegnen.

 

Wird die eigene Arbeit dieser Erwartung nicht gerecht, steigt die Unzufriedenheit, innere Unruhe kommt auf und kann im schlimmsten Fall auch zum so genannten Burn-Out führen. Vor allem dann, wenn die Arbeit ein Ausmaß annimmt, das keine Zeit mehr lässt für andere wichtige Beziehungen im Leben, wie etwa zur Familie, zur Natur und nicht zuletzt zu sich selbst.

 

Aber was tun, wenn die „äußeren“ Gegebenheiten so sind wie sie sind? Aussteigen keine Option ist, die Reduktion der Arbeitszeit oder eine Umschulung nicht möglich sind?

Es gibt eine weitere Möglichkeit: nämlich den Bezug zur eigenen Arbeit zu überdenken. Versuchen Sie, „der Arbeit“ einmal anders zu begegnen!

 

Es steht doch außer Zweifel, dass an der Arbeit viele wesentlichen Lebensmöglichkeiten hängen: Dank der monetären Wertschätzung können wir unsere Grundbedürfnisse wie Essen, Wohnen, Freizeit, Ausbildung und auch unseren „Lifestyle“ ermöglichen. Grund genug, um dankbar zu sein überhaupt Arbeit zu haben – oder etwa nicht?

Vielen Menschen bleibt die Möglichkeit einer Arbeit nachzugehen verwehrt – auch in Österreich, in Europa und ganz zu schweigen von vielen anderen Ländern dieser Welt.

 

Jeder der schon einmal arbeitslos war weiß, dass das „nicht arbeiten“ wenig mit „Urlaub“ zu tun hat. Denn Arbeit ist eben sehr viel mehr, als nur Gelderwerb. Arbeit kann auch Sinn geben und Identität stiften. Keine Arbeit zu haben löst bei vielen das Gefühl aus, keinen Platz in der Gesellschaft zu haben.

Hat man Arbeit, ist man Teil eines „größeren Ganzen“, egal ob man in einem Unternehmen arbeitet, ManagerIn von Familie & Haus (Respekt!) ist, oder ehrenamtlich einen Beitrag leistet.

 

Natürlich soll es keineswegs heißen, dass jeder Job großartig ist und in Einklang mit den jeweils eigenen Werten steht. Aber Dankbarkeit hilft, aus dem „Tal des Jammerns“ bzw. aus der Opferhaltung heraus zu kommen. Nur mit einem klaren Blick kann der Fokus unserer Aufmerksamkeit auf grundlegende Fragen gerichtet werden. Wie etwa:  Mache ich das, was ich wirklich machen möchte? Lebe ich meine Werte? Was will ich am Ende meines Lebens erlebt, geleistet, oder geschafft haben?

 

Die Antworten machen die Sicht auf den individuellen Sinn frei. So kann sich „die Arbeit“ von einer Belastung und Pflicht zu einem Mittel zum Zweck  wandeln.

Die Basis dafür ist Dankbarkeit darüber, überhaupt arbeiten zu können und eine Arbeit zu haben. Entscheiden Sie sich, in welche Beziehung Sie mit Ihrer Arbeit treten wollen!

 

Foto Credit: "work" SeanMcEntee https://www.flickr.com/photos/smemon/

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