Manches, was uns heute belastet, hat eine lange Geschichte. Alte Verletzungen, Verluste, Konflikte oder übernommene Belastungen können unsere Wahrnehmung, unsere Beziehungen und unsere Möglichkeiten zu leben prägen.
Doch wir sind nicht auf das festgelegt, was uns widerfahren ist.
Heilung bedeutet im logotherapeutischen Verständnis, wieder Zugang zum immer gesunden Kern der Person zu finden und bisher Getrenntes zu integrieren. Ein wesentlicher Weg dorthin ist tiefe Selbstannahme: Es ist gut und sinnvoll, dass ich bin.
Versöhnung bedeutet dabei nicht, das Geschehene gutzuheißen oder zu vergessen. Sie ermöglicht einen neuen Blick auf die eigene Geschichte: wahrnehmen, was war, annehmen, was ist, danken für das, was trotz allem gelungen ist, sich von dem verabschieden, was nicht mehr trägt – und wieder aufbrechen.
Im Zentrum steht deshalb die Frage nach dem Wofür: Was möchte ich heute und morgen mit meinem Leben anfangen? Welche Sehnsucht, welcher Wert und welcher Sinn wollen wieder lebendig werden?
So wird aus der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ein Weg zurück ins Leben und nach vorn.
Themen:
Leitung: Christoph Schlick
Voraussetzung zur Teilnahme:
Ausbildung in LT&EA an unserem Institut oder anderen anerkannten Einrichtungen
Vorbereitung der vorzubereitenden Literatur (wird nach Anmeldung zugesendet)
Methoden:
Theoretisch fachlicher Input und Austausch, Literaturstudium, Gesprächsführungsübung,
Gruppenarbeit, manchmal auch Imagination in der Gruppe
Abschluss dieses Moduls (auch ohne den Abschluss des Gesamtlehrganges möglich):
Teilnahmebestätigung des Instituts für Logotherapie & Existenzanalyse Salzburg
Teilnehmer:innen: mindestens 8 / maximal 12
Die Vertiefungsmodule sind offen für Teilnehmer:innen aller Lehrgänge und, soweit Platz besteht, für Gäste.
Sie können auch im Rahmen unseres Angebotes „Angewandter LOGOS“ als Fortbildungsmodule für den LSB angerechnet werden.
Zeitstunden: 50 / ECTS: 2 / Präsenzstunden: 21
Preis:
€ 540,00
inkl. USt.